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Japanologische Stellenangebote (4)


Quelle, Datum

| Ausschreibungstext


 

J-STUDIEN
12.01.2017

An der Fakultät für Kulturwissenschaften der Ludwig-Maximilians-Universität München ist zum Wintersemester 2019/2020 eine

Professur (W3) für Japanologie (Lehrstuhl)

zu besetzen.

Bewerberinnen und Bewerber sollen das Fach mit einem Schwerpunkt in der Erforschung des modernen und gegenwärtigen Japan und seiner gesellschaftlichen, politischen und ideengeschichtlichen Grundlagen breit vertreten können. Einschlägige philologische Kenntnisse sowie Forschungserfahrungen in Ostasien werden vorausgesetzt. Mit dieser Professur sollen transnationale Forschungen zum modernen Japan gestärkt werden, die auch ostasiatische und/oder globale Kontexte einbeziehen. Die Mitarbeit in bestehenden und künftigen Forschungsverbünden der Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU) wird erwartet.

Die LMU möchte eine hervorragend ausgewiesene Persönlichkeit gewinnen, die ihre wissenschaftliche Qualifikation im Anschluss an ein abgeschlossenes Hochschulstudium sowie eine überdurchschnittliche Promotion oder eine vergleichbare besondere Befähigung durch international sichtbare, exzellente Leistungen in Forschung und Lehre nachgewiesen hat. Bei einer Einstellung im Beamtenverhältnis darf das 52. Lebensjahr zum Zeitpunkt der Ernennung noch nicht vollendet sein. In dringenden Fällen können hiervon Ausnahmen zugelassen werden. Die LMU strebt eine Erhöhung des Anteils der Frauen in Forschung und Lehre an und bittet deshalb Wissenschaftlerinnen nachdrücklich, sich zu bewerben.

Schwerbehinderte werden bei ansonsten im Wesentlichen gleicher Eignung bevorzugt.

Die LMU bietet Unterstützung für Doppelkarriere-Paare an.

Bewerbungen mit den üblichen Unterlagen (Lebenslauf, Zeugnisse, Urkunden, Schriftenverzeichnis) sind in elektronischer Form in einer PDF-Datei bis zum 28.02.2017 beim Dekanat der Fakultät für Kulturwissenschaften, Ludwig-Maximilians-Universität München, einzureichen: Dekanat12@lmu.de.

   

J-STUDIEN 23.12.2016

Online-Ausschreibung

Die Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn richtet an der Philosophischen Fakultät eine

W2-Professur für Formen Sozialer Abhängigkeit in der Vormoderne
im Asiatischen Raum (für 5 Jahre)

ein. Es ist beabsichtigt, die Professur zum nächstmöglichen Zeitpunkt befristet für fünf Jahre zu besetzen.

Die Hauptaufgabe der Professur besteht in der Konzeption und Umsetzung eines im Aufbau befindlichen interdisziplinären Forschungs- und Lehrverbundes zu Phänomenen asymmetrischer Abhängigkeitsformen in der Vormoderne. Es wird hierbei von einem weit gefassten Begriff der Abhängigkeit (dependency) ausgegangen, der u.a. Patronageformen, Frondienst, Leibeigenschaft, Knechtschaft, Zwangsarbeit, aber auch Sklaverei umfassen kann.

Bewerber/innen sollten einen historischen Arbeitsschwerpunkt haben und eine Kompetenz für eine Region in Asien vorweisen können. Die Ausschreibung richtet sich insbesondere an Wissenschaftler/innen aus Fächern wie der Ägyptologie, Altorientalistik, Indologie, Islamwissenschaft, Japanologie, Koreanistik, Mongolistik, Religionswissenschaft, Sinologie, Südostasienwissenschaft und der Tibetologie.

Einstellungsvoraussetzungen (gemäß § 36 HG NRW) sind ein abgeschlossenes Hochschulstudium (Master, Magister oder Staatsexamen), Promotion sowie eine Habilitation oder habilitationsadäquate Leistungen in einem für das Thema relevanten Fach sowie Erfahrungen in interdisziplinärer und theorieorientierter Arbeit auch auf internationaler Ebene.

Die Fähigkeit und Bereitschaft zur akademischen Lehre werden ebenfalls vorausgesetzt. Erfahrungen bei der Einwerbung von Drittmitteln sind erwünscht.

Chancengleichheit ist Bestandteil unserer Personalpolitik.

Bewerberinnen bzw. Bewerber werden gebeten, ihre Unterlagen (Lebenslauf, Schriftenverzeichnis, Verzeichnis der Lehrveranstaltungen, Zeugnis- und Urkundenkopien) und eine kurze Darstellung der bisherigen Forschungsvorhaben dem Dekan der Philosophischen Fakultät der Universität Bonn (Am Hof 1, D-53113 Bonn) in elektronischer Form (eine pdf-Datei von max. 5 MB) an philfak.berufungen@uni-bonn.de bis zum 10. Februar 2017 einzureichen.

   

J-STUDIEN
08.12.2016

Die Universität Duisburg-Essen sucht am Campus Duisburg in der Fakultät für Betriebswirtschaft, Mercator School of Management, Fachgebiet Ostasienwirtschaft / Japan und Korea eine/n

wissenschaftliche Mitarbeiterin / wissenschaftlichen Mitarbeiter
(Entgeltgruppe 13 TV-L)

Ihre Aufgabenschwerpunkte:
Mitarbeit an Forschungsprojekten und an der Vorbereitung und Durchführung von Lehrveranstaltungen zur Wirtschaft Japans/Koreas oder zu internationalen Wirtschaftsbeziehungen; Verwaltungsaufgaben. Es wird erwartet, dass die wissenschaftliche Weiterqualifikation im Rahmen einer Promotion genutzt wird.

Wir bieten:

  • ein abwechslungsreiches und internationales Arbeitsprofil im Bereich internationaler Wirtschaftsforschung mit institutionenökonomischem Hintergrund
  • ein multidisziplinäres Umfeld am Institut für Ostasienwissenschaften (IN-EAST), dem größten deutschen Forschungs- und Lehrschwerpunkt für das gegenwärtige Ostasien mit neun Professuren, dem DFG-Graduiertenkolleg Risk and East Asia und dem BMBF-Projekt Innovation in East Asia

Ihr Profil:

  • Abgeschlossenes Hochschulstudium in Wirtschaftswissenschaft oder wirtschaftsbezogener Ostasienwissenschaft von mindestens 8 Semestern
  • Gute Englischkenntnisse sind Voraussetzung, Japanisch- oder Koreanischkenntnisse ein Bonus

Besetzungszeitpunkt: 1.4.2017

Vertragsdauer: befristet für 36 Monate
Aufgrund einer Änderung der befristungsrechtlichen Vorschriften im WissZeitVG seit dem 11.3.2016 kann die tatsächliche Vertragsdauer abhängig von den persönlichen Voraussetzungen hiervon abweichen.

Arbeitszeit: 66 % einer Vollzeitstelle

Bewerbungsfrist: 15.1.2017

Die Universität Duisburg-Essen verfolgt das Ziel, die Vielfalt ihrer Mitglieder zu fördern (s. www.uni-due.de/diversity). Sie strebt die Erhöhung des Anteils der Frauen am wissenschaftlichen Personal an und fordert deshalb einschlägig qualifizierte Frauen nachdrücklich auf, sich zu bewerben. Frauen werden nach Maßgabe des Landesgleichstellungsgesetzes bei gleicher Qualifikation bevorzugt berücksichtigt.
Bewerbungen geeigneter Schwerbehinderter und Gleichgestellter i.S. des § 2 Abs. 3 SGB IX sind erwünscht.

Ihre Bewerbung mit den üblichen Unterlagen richten Sie bitte unter Angabe der Kennziffer 312-16 an Herrn Prof. Dr. Werner Pascha, Universität Duisburg-Essen, Lehrstuhl für Ostasienwirtschaft / Japan und Korea, Lotharstr. 2, 47057 Duisburg, Telefon 0203 379-4114, E-Mail: werner.pascha@uni-due.de

Informationen über die Fakultät und die ausschreibende Stelle finden Sie unter: www.msm.uni-due.de/index.php?id=2286 und www.uni-due.de

   

J-STUDIEN
06.12.2016

Am Institut für Japanologie, Zentrum für Ostasienwissenschaften, Universität Heidelberg, ist zum 1. April 2017, eine Stelle als

Akademische/r Mitarbeiter/in (75%)

befristet zu besetzen.

Die Stelle ist angesiedelt im von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) für drei Jahre geförderten Projekt „Mahāyāna in Europa. Japanische Buddhisten und ihr Beitrag zum wissenschaftlichen Wissen über Buddhismus im Europa des 19. Jahrhunderts.“

Aufgaben:

In einem aus vier Personen bestehenden Team wird in dem Projekt der Frage nachgegangen werden, auf welchen Wegen Wissen über japanischen Buddhismus bis ca. 1900 nach Europa gelangte und welchen Stellenwert dieses Wissen in europäischen Diskussionen über Buddhismus und Religion überhaupt einnahm. Während ein/e weitere/r Mitarbeiter/in schwerpunktmäßig europäische Veröffentlichungen analysieren wird, soll der/die Inhaber/in der hier ausgeschriebenen Stelle japanische Quellen, v.a. der 1870er bis 1890er Jahre, bearbeiten.

Voraussetzungen zur Einstellung sind:

  • ein mit dem Master oder Magister abgeschlossenes Hochschulstudium der Japanologie
  • gute Kenntnisse der vormodernen japanischen Schriftsprache
  • Vertrautheit mit der Geschichte des Buddhismus in Japan
  • Interesse an religionswissenschaftlichen Fragestellungen

Wir freuen uns auf Ihre vollständige Bewerbung, bestehend aus: 1. Lebenslauf, 2. Zeugnissen, 3. Skizze des laufenden oder geplanten Promotions- oder Postdoc-Vorhabens, einzureichen bis zum 31.01.2017 per E-Mail in einem einzigen PDF-Dokument an imke.veit-schirmer@zo.uni-heidelberg.de.

Nähere Auskünfte, auch zum Projekt, können auf Wunsch erteilt werden.
Prof. Dr. Hans Martin Krämer
Institut für Japanologie
Zentrum für Ostasienwissenschaften
Universität Heidelberg
Akademiestr. 4–8
69117 Heidelberg
hans.martin.kraemer@zo.uni-heidelberg.de

Die Vergütung erfolgt nach E 13, TV-L.

Wir bitten um Verständnis, dass eingegangene Bewerbungsunterlagen nicht zurückgesandt werden.

Schwerbehinderte werden bei gleicher Eignung vorrangig eingestellt.