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Japanologische Stellenangebote (2)


Quelle, Datum

| Ausschreibungstext



 

J-STUDIEN
12.07.2018

An der Literarischen Fakultät der Frauenuniversität Kyoto ist ab April 2019 eine Stelle als verantwortliche/r Leiter/in im Bereich Deutsch als Fremdsprache zu besetzen (im Team mit der japanischen Kollegin).

Status:
Professor*in /Assoz. Professor*in / Festangestellte*r Lektor*in

Vertragsdauer: unbefristet

Aufgaben:
DaF, Sprach-, Kultur- und Landeskunde-Unterricht (7 Stunden pro Woche; eine Unterrichtsstunde dauert 90 Minuten, zuzügl. 4 Stunden einer Ringvorlesung im SoSe)

Voraussetzungen:
– Deutsch als Muttersprache
– abgeschlossenes Hochschulstudium in Germanistik, Japanologie oder ähnl. Ber. (mind. M.A.)
– Weiterhin sollte der künftige Stelleninhaber bzw. die Stelleninhaberin Einsatzbereitschaft in Bezug auf die Ausbildung der Studenten sowie für weitere universitäre Tätigkeiten mitbringen.

Unterlagen:
– Lebenslauf mit einer Liste der wissenschaftlichen Veröffentlichungen (DIN A4)
– Kopien von den 5 neusten wissenschaftlichen Arbeiten, je 2 Ex.
– schriftliche Beschreibung der persönlichen Forschungsinteressen sowie zur Durchführung des Unterrichts (2000 Zeichen auf Japanisch)
– Referenzen: 2

Bewerbungsfrist: 1. Oktober 2018

Die Bewerbung ist zu richten an: 
http://www.kyoto-wu.ac.jp/gakuen/recruit/n6eaci0000001uge.html

Kyoto Women’s University
Abtlg: Kyomubu Gakumu Jimuka 
mit dem unbedingten Vermerk: 教員募集応募書類在中(外国語・ドイツ語)
605-8501 Kyoto-shi, Higashiyama-ku, Imakumano Kitahiyoshi-cho 35

 

J-STUDIEN
06.07.2018

Universität Hildesheim

Im DFG Projekt „Die Übersetzung von Philosophie nach Japan in kulturphilosophischer Perspektive“ (vgl. die Kurzbeschreibung unten) ist ab 01. Oktober 2018 die Stelle einer

wissenschaftlichen Hilfskraft

für die Dauer von min. 12, max. 36 Monaten zu besetzen. Die monatliche Arbeitszeit beträgt – nach Absprache – zwischen 41h für Studierende mit BA-Abschluss und bis zu 82h für Studierende mit MA-Abschluss.

Ihre Aufgaben:
Sie unterstützen Herrn Müller bei der Durchführung des Forschungsprojekts. Neben redaktionellen Tätigkeiten (Korrekturlesen, formale Überarbeitung wissenschaftlicher Texte, Einrichtung und Formatierung für den Druck, Verschlagwortung von Texten, Mitarbeit bei der Durchführung einer Konferenz) fallen vor allem Arbeiten in der Recherche und inhaltlichen Erschließung projektbezogener Themenfelder an.

Ihr Profil:
Sie sind an einer deutschen Universität eingeschrieben und wollen wissenschaftlich tätig sein. Sie haben Philosophie im BA- oder MA-Studiengang studiert und haben Interesse am Inhalt des Projekts sowie an den oben genannten Tätigkeiten. Von Vorteil sind Erfahrungen in der Mitarbeit an Forschungsprojekten, eigenständiger Arbeit auf wissenschaftlichem Niveau sowie Pünktlichkeit und Zuverlässigkeit.

Der Arbeitsort kann Hildesheim, aber auch Berlin sein, da u.a. die Bestände der Staatsbibliothek Berlin genutzt werden müssen. Arbeitszeiten können flexibel gehandhabt werden, sofern die zügige Bearbeitung von übertragenen Aufgaben gewährleistet ist.
Bitte bewerben Sie sich bis zum 25. Juli 2018 mit Lebenslauf, Leistungsübersicht und Motivationsschreiben online bei: ralf.mueller@uni-hildesheim.de

Wir freuen uns auf Ihre Bewerbung!

Kurzbeschreibung: Der Gegenstand des historisch-systematischen Forschungsprojekts ist die Rezeption der europäischen Philosophie in Japan seit dem späten 19. Jahrhundert. Das Projekt zielt darauf ab, diese Rezeption als einen Prozess der Übersetzung darzustellen. Die zentrale These lautet: Übersetzen ist eine Form philosophischen Denkens und Philosophie eine Form der Übersetzung. Die historische Komponente dieser These konzentriert sich auf die Geschichte der japanischen Philosophie und bringt diese als eine Geschichte der Übersetzung zur Darstellung. Die systematische Komponente baut auf die philosophiegeschichtliche Untersuchung auf: Ausgehend von Ernst Cassirers Kulturphilosophie, zeigt das Forschungsprojekt erstens, wie in Japan die Übersetzung über den linguistischen Prozess der Übertragung von Texten hinausgeht, und bringt zweitens zur Darstellung, inwiefern das Übersetzen für den Akt des Philosophierens von Bedeutung ist.