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GJF-Jahrestagung 2007


Auf der letzten Mitgliederversammlung der Gesellschaft für Japanforschung ist angeregt worden, das Verhältnis von kulturwissenschaftlicher und sozialwissenschaftlicher Japanforschung in methodischer und wissenschaftspolitischer Hinsicht, also das Selbstverständnis des Faches aus der Perspektive dieser beiden methodischen Säulen zu diskutieren. Die Jahrestagung 2007 soll daher weitgehend diesem Thema gewidmet sein. Ferner ist in Bezug auf das Programm des letzten Japanologentages, der erstmalig von der GJF veranstaltet wurde, kritisch angemerkt worden, dass aufgrund der Konzentration in den Sektionen auf (zumeist) jeweils ein Thema es nicht allen Nachwuchswissenschaftlern möglich gewesen ist, ihre Forschungen zu präsentieren. Das untenstehende Programm der Jahrestagung stellt den Versuch dar, dieses Anliegen in den thematischen Rahmen einzubeziehen, indem in zwei Sektionen Präsentationen von Nachwuchswissenschaftlern zu kultur- bzw. sozialwissenschaftlichen Fragestellungen mit dem Schwerpunkt auf methodischen Aspekten vorgesehen sind.

Tagungsstätte: Katholische Akademie Schwerte

Anmeldung zur Tagung: per E-mail bei G. Distelrath

Die Tagungsgebühr beträgt inkl. Übernachtung und Mahlzeiten EUR 121,50.

Die Übernachtungsmöglichkeit in der Tagungsstätte kann bei Anmeldung bis zum 25. April 2007 zugesichert werden, danach ist diese kapazitätsabhängig.

Bzgl. der Anreisewege gibt die Website der Akademie Schwerte Auskunft.

PDF, 36 KB (Stand vom 15.4.07)

Programm der GJF-Jahrestagung

vom 29. Juni bis 1. Juli 2007
Thema: Zum Verhältnis von kultur- und sozialwissenschaftlicher Japanforschung

Freitag, 29. Juni

14:30 – 15:30

Kaffee

15:30

Begrüßung durch den Vorsitzenden

15:45

Berichte aus den Provinzen

18:00

Abendessen

19:00 – 20:00

Fortsetzung: Berichte aus den Provinzen

Samstag, 30. Juni

08:00 – 09:00

Frühstück

09:00 – 09:15

Einführende Bemerkungen zu neueren Entwicklungen in der kulturwissenschaftlichen Japanforschung und Diskussionsleitung: Prof. Dr. Klaus Antoni, Tübingen (im Anschluss Präsentationen des wissenschaftlichen Nachwuchses)

09:15

Anja Osiander (Universität Leipzig): Geschichte ohne Zeugnisse – Zur Rekonstruktion der „ribu“ (women’s lib)-Bewegung im Japan der 1970er Jahre

10:00

Imke K. Meyer (Universität Bremen): Radfahren als kulturelles Phänomen? Betrachtungen aus der Sportwissenschaft im Vergleich Bremen-Tôkyô

10:45

Ralf Müller (Humboldt-Universität Berlin): Über den Beginn der Dōgen-Rezeption

11:30

Rita Nemeth (Universität Bonn): Shahōkun – eine Interpretation der Lehre des japanischen Bogenschießens

12:15 – 13:00

Mittagessen

13:30 – 13:45

Einführende Bemerkungen zu neueren Entwicklungen in der sozialwissenschaftlichen Japanforschung und Diskussionsleitung: Prof. Dr. Regine Matthias, Bochum (im Anschluss Präsentationen des wissenschaftlichen Nachwuchses)

13:45

Markus Heckel (Universität Bonn / Duisburg-Essen): Die Problematik der Unabhängigkeit einer Zentralbank am Beispiel der Bank of Japan

14:30 – 15:30

Kaffee

15:30

Susanne Brucksch (Universität Halle-Wittenberg): Kooperationsmuster zwischen Umweltverbänden und Großunternehmen in Japan

16:15

Christian Fielenbach (Universität Bonn): Die japanische Kritik am Shareholder Value

17:00

Karoline Haufe, Mai Aoki, Jana Lier (Universität Halle-Wittenberg): Lokale Zivilgesellschaft – Partnerschaft als neues Prinzip der japanischen Kommunalpolitik

18:00

Abendessen

19:00

Mitgliederversammlung der GJF

Sonntag, 1. Juli

08:00 – 09:00

Frühstück

09:00

Roundtable-Diskussion zum Thema der Tagung: Zum Verhältnis von kultur- und sozialwissenschaftlicher Japanforschung

12:15 – 13:00

Mittagessen / Ende der Tagung